Ganze 30 Stunden dauerte unsere Anreise nach Indonesien. Zuerst mit dem Zug zum Flughafen, dann 6 Stunden nach Doha (Qatar), wo wir ersteinmal 8 Stunden Aufenthalt hatten. Hier versuchten wir uns dann etwas auszuruhen und fanden zum Glück recht schnell einen Aufenthaltsraum (Quiet room)  für Familien in den sowohl Männer als auch Frauen Zutritt hatten.
Um 2 Uhr morgens stand dann der nächste, diesesmal 10-stündige Flug auf dem Programm. Um 17:00 Uhr Ortszeit landeten wir in Denpasar, der Hauptstadt Balis, wo wir schon von unserem Fahrer erwartet wurden, der uns in einer 1,5-Stündigen Fahrt zu unserer Villa bringen sollte. Auf dem Weg dort hin versorgte er uns mit allerlei Insider-Wissen und Informationen über die Indonesische Sprache und hielt auch gleich an einem kleinen Warung, wo wir super leckeres einheimisches Abendessen genießen durften (natürlich in Touristen-Schärfe 😉 )
Als wir nach langer Reise und kaum Schlaf endlich an unserer ersten Unterkunft, der Motama Villa, ankamen, waren wir hellauf begeistern. Unsere 110qm Villa, mit riesen Kingsize-Himmelbett, modernem Bad, schicker Outdoorküche und privatem Infinity-Pool lies jegliche Strapazen sofort vergessen. Und das ganze zu einem wirklich fairen, günstigen Preis. Das ist doch definitv mal ein anderer Einstieg in unsere Reise und wir freuen uns auf die kommenden drei Nächte.

Pool Motama Villa

Heute, nach einem fulminaten 3-Gänge Frühstück, gingen wir ersteinmal auf Endeckungstour im Zentrum von Ubud. Neben sehr vielen kleinen Shops fällt auch auf, dass hier viele Restaurants auf Vegetarische und Vegane Küche spezialisiert sind. Darauf freuen wir uns natürlich besonders. Nachdem auch das Geldabheben keinsterlei Probleme bereitete (man erinnere sich an unsere nervigen Südamerikaerlebnisse 😉 ) ging es schon
zur ersten Touristenattraktion – den Monkey Forrest. In einem kleinen Dschungel mitten in Ubud trifft man auf viele kleine Affen, die dort ihr „Unwesen“ treiben und den Touristen alles vom Kopf und aus den Taschen klauen, was nicht niet und nagelfest ist 😉 Auch auf Björns Schulter hatte es sich schon nach kurzer Zeit der erste Affe bequem gemacht. Neben wahnsinnig großen Bäumen und vielen, vielen Affen konnte man dort auch eine schöne Tempelanlage bestaunen.

Monkey Forest Ubud

Nach einem Mittagessen verbrachten wir den restlichen Nachmittag in unserer Villa am Pool. Ja so lässt es sich definitiv aushalten. Abends fuhren wir dann ein weiteres Mal ins Zentrum um eine der berühmten Tanz-Shows im Ubud Palace zu besuchen. Dort werden jeden Sonntag traditionelle Tanzzeremonien aufgeführt. Mit bunten Konstümen, verschiedenen Masken und aufgerissenen Augen führten uns die Balinesen zu traditioneller Musik die verschiedenen Tänze vor.

Legong Dance Ubud

Für morgen haben wir uns einen Fahrer organisiert, der uns in das Umland von Ubud bringen wird. Riesige Reisfelder, weitere Tempelanlagen und hoffentlich einige Geheimtipps erwarten uns.


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