Gebetsmuehlen Paro

Seit gestern morgen sind wir nun im Land des Glücks – Bhutan. Allein die Anreise war schon ein Highlight. Mit der regierungseigenen Airline Drukair flogen wir von Kathmandu nach Bhutan und hatten hier schon bei der Sitzplatzvergabe das erste Mal Glück. Wir bekamen einen Platz auf der linken Seite des Flugzeuges und von dort aus kann man bei den richtigen Wetterbedingungen einen Blick auf den höchsten Berg der Erde erhaschen. Nach nur wenigen Minuten konnten wir neben uns das riesige Himalaya-Gebirge komplett wolkenfrei erblicken und auch der Mount Everest war klar und deutlich zu erkennen. Wahnsinnig beeindruckt, schossen wir tausende  Bilder und konnten uns von dem Anblick, der neben unserem Flugzeugfenster vorbeizog gar nicht losreißen. Nach nur 50 Minuten Flugzeit hatten wir dann das kleine Land Bhutan auch schon erreicht.

Mount Everest

Nachdem wir unseren Stempel erhalten hatten, wartete vor dem Ausgang auch schon unser Team von Enchanted Kingdom Tours auf uns, das uns die kommende Woche Bhutan zeigen wird. Tobgye, mit dem wir vorab die komplette Route geplant hatten, begrüßte uns mit einem Glückstuch und stellte uns unseren Guide und den Fahrer vor. Gleich anschließend starteten wir schon mit der Besichtigung.

Unser erster Stop, das Paro Rinpung Dzong, wird einerseits als Kloster und anderseits auch als Regierungsgebäude genutzt.

Paro Dzong

Monk Paro

Im Kichu Lhakhang, das Kloster, das wir anschließend besuchten, zeigte uns Tobgye wie man als Buddhist richtig betet und erklärte uns die unzähligen Malereien und Symbole an den Klosterwänden. Mit vielen neuen Eindrücken besuchten wir daraufhin das National Museum in dem wir weitere Infos zur Kultur, Religion und auch zur Tierwelt Bhutans bekamen. Uns war gar nicht bewusst welche Artenvielfalt hier vertreten ist. Von richtig bunten Vögeln, über Tiger bis hin zu Krokodilen ist hier so einiges zu finden.

Anschließend fuhren wir in unsere Unterkunft. Dem Metta Resort in der Nähe von Paro. Wir hatten im Vorfeld zwar keinerlei Vorstellungen darüber, was uns hinsichtlich der Hotels in Bhutan erwarten würde aber wir waren sehr positiv überrascht. Die Unterkunft war sehr ansprechend, das Zimmer riesig, es gab heißes Wasser in der Dusche und sonst auch alles was man aus guten westlichen Hotels kennt.

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter zum Tachogang Lhakang, einem kleinen Tempel nicht weit vom Metta Resort entfernt. Auch hier wurden uns die Einzelheiten der Bauweise, Details zu speziellen Bedeutungen von Zahlen und Symbolen sowie mehrere Statuen von Gottheiten oder von Personen, die den Bhuddismus nach Bhutan gebracht haben, erklärt. Hierbei haben wir vieles neues und interessantes erfahren. Zum Abschluss fuhren wir noch in die Stadt Paro (mit ca. 15.000 Einwohnern), spazierten durch die Straße besuchten einen örtlichen Gemüsemarkt.

Gemuesemarkt in Paro

Vor dem Abendessen lernten wir dann noch die besondere Gastfreundlichkeit der Bhutanesen kennen. Sobald wir die Lobby des Hotels betraten, standen alle Angestellten schlagartig auf und begrüßten uns mit einem Lächeln. Man fühlt sich hier absolut sicher und sehr wohl.


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