La Paz

Nach einem langen Mittagessen und dem Missbrauch des Tourbüros als Umkleidekabine ging es zur Bushaltestelle, wo wir zwei Stunden auf die Abfahrt unseres 10 Euro teuren!! Nachtbusses nach La Paz warteten. Wir hatten im Vorfeld schon zu viele Horrorstories über verunglückte Busse, Überfälle und Ausfälle der Busse gehört, sodass wir nur hofften, das bei uns nichts von alledem eintreten würde. Gut, so schlimm wurde es nicht, aber es ging extrem holperig über komplett unbefestigte Straßen und durch Flüsse. Nach 11 Stunden Powerplate-Behandlung, erreichten wir um 7 Uhr morgens endlich La Paz. Eine Stadt, mitten in einer Senke der Berge, vollgepflastert mit unfertig aussehenden Backsteingebäuden. Herausragend waren jedoch die Preise. Für 1,50€ kutschierte uns ein Taxi quer durch die Stadt zu unserem Hostel, das wir uns mit einem Teil unserer Jeep-Gruppe teilten. Und dann hieß es shoppen. Vom Schwarzmarkt ging es zum Hexenmarkt und wieder zurück, und wir machten einige Schnäppchen. Am Abend gingen wir mit Beate, Steffi, Jamie und Matt nochmal chic essen und verabschiedeten uns dann, um am nächsten Morgen zum Titicacasee aufzubrechen. Dort haben wir heute ein wunderschönes kleines Öko-Hostel bezogen, das uns ein wenig an die Hobbithäuser errinnert. Bei leckerem Coca-Tee schauen wir uns den Sonnenuntergang über dem See an und freuen uns auf unseren morgigen Ausflug auf die Sonnen- und die Mond-Insel.


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