cilaos

Im Anschluss an unsere Tage an der Südküste hieß es wieder unsere Koffer zusammenzupacken und den Standort zu wechseln. Von St. Pierre aus fuhren wir Richtung Talkessel von Cilaos. Die Straße dorthin war schon ein Abenteuer ansich. 420 Kurven und Spitzkehren sowie einspurige Tunnel hieß es zu meistern, bis man im Bergdorf Cilaos ankommt. Eine recht nervige Angelegenheit für den Fahrer, aber mit tollen Panoramen und Ausblicken in die umliegende Bergwelt für den Beifahrer.

In Cilaos angekommen fuhren wir erst einmal durch das kleine Dörfchen und suchten einen geeigneten Parkplatz. Da es noch recht früh am Morgen war, nutzten wir die Zeit um direkt zu einer Wanderung aufzubrechen. „La Chapelle“ stand auf dem Plan. Ein 800 Meter Abstieg zu einer riesigen Felshöhle. Zwei Stunden dauerte es, bis wir bergab, durch ein Flussbett und über hausgroße Findlinge und Lavasteine bis zur ca. 150 Meter hohen Höhle gekraxelt waren.

ausblick

höhlefindling

Leider war der Wasserstand des Flusses recht hoch, sodass wir in der Höhle ohne Badesachen nicht sonderlich weit kamen. Dennoch absolut faszinierend wie im Laufe der Zeit solche wunderschönen und auch farbenfrohen Schluchten und Felsspalten entstanden sind.

La Chapelle

Der Rückweg war dann ziemlich kräftezehrend und wir waren froh wieder im Dorf angekommen zu sein. Wir checkten anschließend in unser Hotel La Tsilaosa ein, das mit Abstand schönste Haus im Dorf und dadurch sehr auffällig. Das Zimmer war zu unserer Freude sehr groß, mit Kingsize Bett und eigener Whirlpool-Badewanne. Diese wurde dann auch sofort zur Revitalisierung unserer müden Beine genutzt :)

Am nächsten Tag strahlte die Sonne und wir machten uns auf zur nächsten Wanderung. Le Bras Rouge hatten wir uns ausgesucht. Eine etwa 5 stündige Rundwanderung im Herzen des Cirque de Cilaos.

blick

Es ging zunächst bergab zu einem Flusslauf mit Wasserfall, dann steil bergauf auf einen Bergkamm mit einer wahnsinns Aussicht auf die umliegende Berge und vorallem auch den Piton de Neiges, den höchsten Berg der Insel (den wir in zwei Tagen dann auch noch besteigen werden). Bei bestem Wetter wanderten wir so stundenlang bergauf, bergab durch den Talkessel, immer den Fluss Bras Rouge und die eindrucksvollen Berge im Blick. Am Ende der Wanderung kamen wir gegen Abend dann wieder in Cilaos an und stärkten uns mit einer Pizza als Abendessen bevor wir erschöpft ins Bett fielen.


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